Titanplatten zur skelettalen Verankerung in der KFO nach Prof Drescher

(Art. Nr. MP016)
MentoPlate 4-Loch
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MentoPlate 4-Loch

Die MentoPlate lässt sich als skelettale Verankerung für orthopädische und orthodontische Behandlungsaufgaben einsetzen. Im Rahmen der frühen Klasse III-Therapie erlaubt sie die Anwendung intermaxillärer Gummizüge, die eine Protraktion des Oberkiefers und eine Hemmung des Unterkiefer­wachstums bewirken. Auf diese Weise werden extraorale Geräte wie Gesichtsmasken oder Kopf-Kinn-Kappen endlich überflüssig.


Die MentoPlate wird in lokaler Anästhesie mit vier kleinen Schrauben subapikal der unteren Inzisivi auf der Kinnprominenz befestigt. Diese Insertionsregion zeichnet sich durch eine optimale Knochenqualität aus, was für eine hohe Stabilität sorgt. Die Platte ist so dimensioniert, dass sie schon vor dem Durchbruch der bleibenden Eckzähne eingesetzt werden kann. Die Extensionen können leicht an die individuelle Situation angepasst werden. Der Eingriff ist nur wenig invasiv und wird auch von kleinen Kindern gut toleriert.

Auch bei orthodontischen Aufgaben, wie beispielsweise bei der Mesialisierung unterer Seitenzähne, ist die MentoPlate von außerordentlichem Nutzen. Im Gegensatz zu Mini-Implantaten befindet sie sich außerhalb des Bewegungspfades der Zähne. Bislang wurde noch keine Lockerung einer MentoPlate beobachtet, was die MentoPlate als eine der zuverlässigsten Möglichkeiten einer skelettalen Verankerung auszeichnet.
 

Klinische Anwendung

In der Regel erfolgt der Eingriff, Aufklappung und Darstellung der Positionsregion, in Lokalanästhesie. Nach erfolgter Anformung der MentoPlate werden die Extensionen eventuell gekürzt und hakenförmig eingebogen. Die Durchtrittsstellen der Extensionen sollten an der muko-gingivalen Grenze liegen. Die Verschraubung der Platte erfolgt mit 2mm Minischrauben (selbstschneidend) oder mit 2mm Auto-Screws (selbstbohrend). Im selbstbohrenden Modus empfiehlt sich eine Pilotbohrung (Ankörnung). – Reposition und Naht des Mukosalappens.